Wie eine Postkarte – Das malerische Hafenstädtchen Parga

Parga

Nach unserem, etwas längeren, Aufenthalt auf dem Campingplatz Sofas bei Perdika, war unser erstes Ziel auf der Weiterreise, das malerische Hafenörtchen Parga. Einen schöneren „ersten“ Eindruck hätte Griechenland uns nicht bereiten können.

Wunderliche Tiere auf der Straße

Schildkröte
Faszinierende Begegnung: eine große Schildkröte auf der Straße.

Schon auf dem Weg in die Stadt trafen wir auf eine faszinierende Überraschung: eine große Schildkröte mitten auf der Straße. Fast hätten wir sie überfahren und als wir ausstiegen, um sie von der Straße zu tragen – damit nicht das nächste Auto dann vollendet, was wir gerade noch verhindern konnten – waren wir mehr als erstaunt darüber, dass es hier so große Schildkröten gibt und vor allem, dass sie einfach so auf der Straße rumlaufen. Wir haben im Laufe der Reise ja schon so einige Tiere auf der Straße angetroffen, denen wir ausweichen oder darauf warten mussten, dass sie irgendwann mal wieder Lust bekommen, weiter zu gehen, aber eine Schildkröte war neu für uns.

Als würde man durch eine Postkarte laufen

Parga hat uns dann augenblicklich verzaubert. Der 3000 Einwohner kleine Ort an der Westküste Griechenlands, ist umsäumt von hohen Bergen und schmiegt sich in eine kleine Bucht am Meer. Die engen Gassen mit den bunten venezianischen Häusern, geben einem das Gefühl vom perfekten Urlaubsparadies. Vom Hafen aus blickt man über türkisfarbenes Wasser zu einer nahe gelegenen Insel, auf der eine weiß getünchte Kapelle steht. Überhaupt ist hier jeder Blick wie eine einzige Postkarte.

 

Parga
Der Blick auf die kleine Insel mit der weißen Kapelle ist sicher ein beliebtes Postkartenmotiv.

Charmantes Sommerparadies

Die Hauptsehenswürdigkeit ist die, oberhalb der Stadt thronende, Ruine einer venezianischen Festung. Große Teile der Anlage sind noch gut erhalten und von hier oben hat man einen prima Ausblick über die Stadt und die angrenzenden Strände.
In Parga selbst gibt es nur einen kleinen Stadtstrand, der sich gleich an die Hafenpromenade anschließt. In unmittelbarer Nähe der Stadt befinden sich aber einige weitere Strände, die größer sind. Diese Lage, die liebevoll gepflegte alte Architektur, die zahlreichen kleinen Läden und nicht zuletzt die lauschige Uferpromenade, mit Restaurants und Cafés machen Parga zu einem wahnsinnig charmanten Sommerparadies.

Da wir ja das Glück haben, im Herbst noch mit wunderbar warmem und sonnigem Wetter beschert zu werden, konnten wir in Parga einen herrlichen Sommertag in der Nachsaison, und somit ohne viele weitere Touristen genießen. Perfekt!

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Hey, ich bin Ramona und schreibe hier über unser großes Abenteuer.
Am wohlsten fühle ich mich draußen, beim Wandern und am Lagerfeuer. Mein Geld verdiene ich als freie Lektorin und Autorin und neuerdings mache ich das von den schönsten Plätzen Europas aus.

2 Kommentare bei „Wie eine Postkarte – Das malerische Hafenstädtchen Parga“

  1. Kalimera Ramona,

    ja – ich schon wieder 🙂 Mit Parga hat bei uns der Griechenlandwahnsinn erst richtig angefangen. Gebucht hatten wir Parga auf Lefkada. Der Taxifahrer fuhr uns aber vom Flughafen exakt in die andere Richtung nach Norden – auch unsere Proteste und Einwände halfen nix :-), er musste sich auch bei 120 km/h auf die engen Straßen konzentrieren und wir wollten ihn dann nicht länger ablenken *lach. Angekommen in Parga im grünen Epirus, verfrachtet in ein winziges dunkles Zimmer (laut Prospekt erste Reihe und nur 50 Meter zum Meer – leider vergaß man uns zu sagen das zwischen dem Zimmer und dem Meer ein dunkler Berg liegt und das der Balkon zu zweit praktisch nicht betret- bzw. besitzbar war) schauten wir recht bedrömmelt und richtiger Ärger kam auf. Schön das die Reiseagentur direkt vor unserer Unterkunft war wo wir richtig Dampf ablassen wollten. Aber in typisch griechischer Manier beruhigte man uns und meinte man sollte das Beste draus machen und dieses Parga ist viiieeel schöner. Na gut…. wir regeln das von Deutschland aus!

    Welch eine Untertreibung. Die Wut legte sich mit Schritt zu Schritt in das wunderschöne Städtchen und nach den ersten beiden Karaffen Krasi waren wir auch schon angekommen und tiefen entspannt (ich glaube ein, zwei Ouzo waren auch dabei). Kurzum, wir verbrachten dort wunderbare 8 Tage mit Sirtaki und Feuertänzen direkt am Strand und lernten den Epirus näher kennen, welchen wir in den folgenden Jahren immer wieder besuchten. Auch auf dem schönen Campingplatz Sofas in der Nähe von Syvota (wo wir wohnten) hatten wir schöne Tage – als Gast von Jörg – welcher immer Pilavas trank 🙂 waren wir oft dort zu Besuch. Und eines Tages dann fängt man an sich ein Grundstück anzuschauen…… Danach auf Samos……. Dann auf dem Peloponnes….

    Eigentlich ist es überall so schön in Griechenland – aber unseren Blick haben wir nun dort gefunden wo Ihr beneidenswerter Weise gerade vor dem Kamin hockt…

    Genießt die Zeit – wie schnell wird es vorbei sein. Saugt den Flair, die Landschaft und die griechische Seele auf, damit man später noch etwas daheim davon hat und dann wehmütig, wir wir gerade, an die schöne Zeit in Griechenland denkt und die Vorfreude auf den nächsten Besuch einen schier gefangen nimmt und kaum noch an andere Dinge denken lässt.

    Χαιρετισμούς από την κρύα Γερμανία

    Thomas

    1. Jassu Thomas,
      was für eine schöne Geschichte! Das klingt ja wie der Anfang eines Abenteuerromans. Auf jeden Fall war es offenbar der Anfang einer großen Liebe! 😉

      Dass die lieben Griechen ihre Namen offenbar so schön finden, dass sie gleich mehrere Orte so benennen, hat bei uns auch schon für einige Verwirrung gesorgt. Aber was für ein Glück, dass Ihr im „falschen“ Parga gelandet seid, denn in das Städtchen muss man sich ja einfach verlieben.

      Hier sind die Temperaturen gerade so mild, dass die Pflanzenwelt völlig durcheinander zu kommen scheint und meint, es sei Frühling. Alles sprießt und dein Garten ist voll mit wunderschönen, bunten Blüten. Bald sind auch die ersten Orangen reif, auf die freuen wir uns ganz besonders!

      Viele Grüße ins weihnachtliche Deutschland,
      Ramona

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