Der König und sein Gefolge – Wenn Hunde reisen

In den vierzehn Jahren, die Pepito und ich jetzt schon zusammen leben, habe ich ihn glaub ich nie glücklicher und entspannter gesehen. Er scheint es endlos zu genießen, gemütlich lange Strecken gefahren zu werden, auf Campingplätzen in der Sonne zu schlafen, durch die Natur zu schlendern und neue Städte zu seinem Revier zu machen. Er ist den ganzen Tag mit uns zusammen und bekommt so viel Aufmerksamkeit wie selten zuvor.

Unglücklicher Hund
Die Momente, in denen auch dieser Sonnenschein untröstlich unglücklich ist.

Das Einzige, was er echt gar nicht cool findet, ist die Sache mit dem Fahrradanhänger. So unkompliziert er bisher mit allem anderen war (Aufzug, Rolltreppe, Boot, …), so sehr stellt er sich jetzt an, wenn er mit dem Anänger rumkutschiert wird. Ein Geschrei und Gezeter ist das, als würden wir ihm sonstwas antun. Wenn Uli hinter mir fährt und Pepito ununterbrochen was vom Würstchenparadies erzählt, geht es streckenweise; aber auch nie lange. Das macht gar keinen Spaß – keinem von uns. Da müssen wir wohl nochmal mit sehr vielen Würstchen arbeiten.

Aber Pepito liebt den Uli – das liegt sicher am Bart.

Hey, ich bin Ramona und schreibe hier über unser großes Abenteuer.
Am wohlsten fühle ich mich draußen, beim Wandern und am Lagerfeuer. Mein Geld verdiene ich als freie Lektorin und Autorin und neuerdings mache ich das von den schönsten Plätzen Europas aus.

4 Kommentare bei „Der König und sein Gefolge – Wenn Hunde reisen“

  1. …Hallo…
    vielleicht liegt es an dem Anhänger ….
    wir hatten auch mal kurzzeitig so einen,
    der roch so nach Plastik und Weichmachern, das unsere Laika da auch nicht rein wollte.
    Hunde-Nasen sind halt sehr empfindlich…haben ihn dann zurückgeschickt.
    MfG
    S.Puschnus (wir haben auch einen Knaus-Traveller)

    1. Hallo Stefan,
      Danke für deinen Kommentar! Der Wagen ist aus zweiter Hand und schon was älter. Ich glaube nicht, dass der noch arg nach Plastik riecht. Ich vermute eher, dass ihm das zu rappelig ist, am Fahrrad und er deshalb Angst hat. Erstmal haben wir ihm eine Pause gegönnt und versuchen es dann ganz langsam nochmal.
      Viele Grüße
      Ramona

  2. Reinhard Nagelschmidt sagt: Antworten

    Hallo, ernsthaft: reibt den Hänger innen mal mit einer Wurst ein, Dauerwurst etc.
    Das könnte helfen.
    Liebe Grüße und weiter gute Fahrt !

  3. Hallo Reinhard,
    Danke für deinen Tipp! Ich glaube eigentlich nicht, dass es an dem Wagen liegt. Den hatte ich auch vorher eine ganze Weile in der Wohnung stehen und habe ihm da drin sein Essen und Leckerlies gegeben und er ist auch da drin geblieben, auch, als ich den Wagen bewegt habe. Nur hinten am Fahrrad scheint es ihm überhaupt nicht mehr geheuer zu sein. Wir üben das einfach nochmal ganz langsam, mit sehr viel Belohnungswürstchen. 😉

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