„Hau ab, du stinkst!“ – Ohne Wasser geht gar nichts

Bad Wohnmobil

Wasser ist ein großes Thema beim Campen. Man braucht es zum Trinken, zum Kochen, zum Zähneputzen, zum Waschen, Putzen, Duschen. Ständig. Auf einem Campingplatz ist natürlich alles ganz komfortabel, geradezu luxuriös. Man kann seine Wäsche waschen und gönnt sich täglich eine heiße Dusche. Jedenfalls manche von uns. Und wir können uns beide um unsere Körperbehaarung kümmern. Zu viel intime Information? – Fragt mich mal … .

Ganz anders ist es aber, wenn man frei irgendwo steht. Bisher hatten wir echt großes Glück mit unseren freien Stellplätzen. Alle waren schön gelegen, ruhig, sicher und hatten eine Toilette in der Nähe. Am abenteuerlichsten war unser Parkplatz in Kopenhagen. Hier standen wir direkt neben einer riesigen Sportanlage, gleich neben Christiania. Wir hatten allerdings schnell raus, dass hier offenbar niemand Sport macht und keiner das Vereinsheim mit seinen sanitären Anlagen nutzt. Also habe ich mich reingeschlichen und in der offenen Männerdusche geduscht. Als ich zurückkam – sichtlich glücklich, eine heiße Dusche nach mehreren Tagen Regen und kalten Füßen ergattert zu haben –, und nicht erwischt worden war, hat sich auch Uli reingewagt.

Ansonsten stinken wir eben ein bisschen. Aber für rudimentäre Schwerpunkt-Katzenwäsche reicht unser Wasser in der Regel immer aus. Die romantische Vorstellung, hier einfach in einen See zu springen und sich da zu waschen, haben wir ob der Temperaturen hier oben und da wir beide echte Warmduscher sind, vorerst begraben.

Hey, ich bin Ramona und schreibe hier über unser großes Abenteuer.
Am wohlsten fühle ich mich draußen, beim Wandern und am Lagerfeuer. Mein Geld verdiene ich als freie Lektorin und Autorin und neuerdings mache ich das von den schönsten Plätzen Europas aus.

Schreibe einen Kommentar